Makelloses Konzept
Das reine Konzept oder Ebenbild der Seele, das im Geist Gottes gehalten wird; jeder reine Gedanke, der von einem Teil des Lebens für und im Namen eines anderen Teils des Lebens gehalten wird. Die wesentliche Zutat für jedes alchemische Experiment, ohne welche es nicht gelingen wird.
Die Fähigkeit, das Bild des perfekten Musters, das präzipitiert werden soll, zu halten, die Vision eines vollendeten Projekts zu sehen, ein mentales Bild zu zeichnen, es festzuhalten und es mit Licht und Liebe und Freude zu füllen – dies sind Schlüssel zur Wissenschaft des makellosen Konzepts, die sowohl von Mutter Maria als auch vom Meister-Alchemisten gelehrt wird. Die Ausübung der inneren Schau durch das dritte Auge ist ein Prozess der Läuterung, wodurch, wie Jesus sprach: „Wenn dein Auge lauter ist – und lauter, einpunktig auf den geliebten Gott ausgerichtet ist –, so wird dein ganzer Leib voller Licht sein“[1] – das heißt, voller der erleuchtenden Präsenz von Christus.
Gott ist der höchste Praktizierende der Wissenschaft des makellosen Konzepts. Unabhängig davon, wie weit der Mensch von seiner Individualität auch abwandern mag, erblickt Gott den Menschen stets im Ebenbild der Realität, in der Er ihn erschuf.... Diese Wissenschaft des makellosen Konzepts wird von jedem Engel im Himmel praktiziert. Es ist jenes Gesetz, das in die inneren Teile des Menschen geschrieben ist,Jer 31,33; Hebr 8,10. bekannt von seinem innersten Herzen, doch matt in der Erinnerung seines äußeren Verstandes. Es basiert auf der Visualisierung einer perfekten Idee, die dann zu einem Magneten wird, welcher die schöpferischen Energien des Heiligen Geistes zu seinem Sein zieht, um das im Geiste gehaltene Muster zu erfüllen.
Sources
Mark L. Prophet and Elizabeth Clare Prophet, Saint Germain On Alchemy: Formulas for Self-Transformation.
Mark L. Prophet and Elizabeth Clare Prophet, The Path of the Higher Self, volume 1 of the Climb the Highest Mountain® series, pp. 40–42, 155.
- ↑ Mt 6,22.