Karma/de: Difference between revisions

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[Sanskrit ''karman'', nominative ''karma'', “act,” “deed,” “work”] Energy/consciousness in action; the law of cause and effect and retribution. Also called the law of the circle, which decrees that whatever we do comes full circle to our doorstep for resolution.
[Sanskrit ''karman'', Nominativ ''karma'', „Tat“, „Handlung“, „Werk“] Energie/Bewusstsein in Aktion; das Gesetz von Ursache und Wirkung und der Vergeltung. Auch das Gesetz des Kreises genannt, welches dekretiert, dass alles, was wir tun, sich zum Kreis schließt und zur Auflösung vor unsere eigene Haustür zurückkehrt.


[[Saint Paul|Paul]] said, “Whatsoever a man soweth, that shall he also reap.”<ref>Gal. 6:7.</ref> Newton observed, “For every action there is an equal and opposite reaction.
[[Special:MyLanguage/Saint Paul|Paulus]] sprach: „Was der Mensch sät, das wird er auch ernten.“Gal 6,7. Newton beobachtete: „Für jede Aktion gibt es eine gleiche und entgegengesetzte Reaktion.


The law of karma necessitates the soul’s [[reincarnation]] until all karmic cycles are balanced. Thus, from lifetime to lifetime man determines his fate by his actions, including his thoughts, feelings, words, and deeds.  
Das Gesetz des Karmas macht die [[Special:MyLanguage/reincarnation|Wiederverkörperung]] der Seele erforderlich, bis alle karmischen Zyklen ausgeglichen sind. So bestimmt der Mensch von Lebenszeit zu Lebenszeit sein Schicksal durch seine Handlungen, einschließlich seiner Gedanken, Gefühle, Worte und Taten.  


== Origin ==
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== Ursprung ==


Karma is God’s energy in action. Originating in the Mind of God, energy—action-reaction-interaction—is the Trinity of the Logos. The creative forcefield of the Mind of God is the source of karma.  
Karma ist Gottes Energie in Aktion. Entspringend im Geiste Gottes ist Energie – Aktion-Reaktion-Interaktion – die Dreifaltigkeit des Logos. Das schöpferische Kraftfeld des Geistes Gottes ist die Quelle des Karmas.  


The word ''karma'' has been used both broadly and narrowly through the centuries to define man’s ever-evolving concepts of causation, of Cosmic Law and his relationship to that Law. The ancient origins of the word are an energy key governing the flow from Spirit to Matter. Karma, according to the ascended masters, is taken from the [[Lemuria|Lemurian]] root meaning “the ''Ca''use of the ''Ra''y in ''Ma''nifestation”—hence “Ka-Ra-Ma.  
Das Wort Karma wurde im Laufe der Jahrhunderte sowohl im weiten als auch im engen Sinne verwendet, um die sich ständig weiterentwickelnden Konzepte des Menschen über die Kausalität, das Kosmische Gesetz und seine Beziehung zu diesem Gesetz zu definieren. Die alten Ursprünge des Wortes sind ein Energieschlüssel, welcher den Fluss vom Geist zur Materie regiert. Karma leitet sich nach den Aufgestiegenen Meistern von der [[Special:MyLanguage/Lemuria|lemurischen]] Wurzel ab, die „die Ursache (Cause) des Strahls (Ray) in Manifestation (Manifestation)“ bedeutet – daher „Ka-Ra-Ma“.   


Karma is God—God as Law; God as principle; God as the will, the wisdom and the love of Spirit becoming Matter. The law of karma is the Law of being, being always in the state of becoming—the movement of the Self transcending the Self.   
Karma ist Gott – Gott als Gesetz; Gott als Prinzip; Gott als der Wille, die Weisheit und die Liebe des Geistes, der zur Materie wird. Das Gesetz des Karmas ist das Gesetz des Seins, welches sich stets im Zustand des Werdens befindet – die Bewegung des Selbst, welches das Selbst transzendiert.  


Karma is the law of cycles, the moving out and the moving in through the spheres of God’s own cosmic consciousness—the breathing out and the breathing in of the L<small>ORD</small>.   
Karma ist das Gesetz der Zyklen, das Ausziehen und das Einziehen durch die Sphären von Gottes eigenem kosmischen Bewusstsein – das Ausatmen und das Einatmen des HERRn.   


Throughout the seven spheres of the Spirit-Matter [[cosmos]], karma is the law of creation, the [[antahkarana]] of the creation. It is the integration of energy flow between the Creator and the creation. Karma is causes becoming effects, effects becoming causes—which in turn become effects. Karma is the great chain of [[hierarchy]], link by link transferring the energies of [[Alpha and Omega]], the beginning and the ending of cycles.   
In den sieben Sphären des Geist-Materie-[[Special:MyLanguage/cosmos|Kosmos]] ist Karma das Gesetz der Schöpfung, das [[Special:MyLanguage/antahkarana|Antahkarana]] der Schöpfung. Es ist die Integration des Energieflusses zwischen dem Schöpfer und der Schöpfung. Karma ist Ursachen, die zu Wirkungen werden, Wirkungen, die zu Ursachen werden – welche wiederum zu Wirkungen werden. Karma ist die große Kette der [[Special:MyLanguage/hierarchy|Hierarchie]], die Glied für Glied die Energien von [[Special:MyLanguage/Alpha and Omega|Alpha und Omega]], dem Anfang und dem Ende der Zyklen, überträgt.   


== God’s karma ==
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== Gottes karma ==


{{main|God}}
{{Main-de|God|Gott}}


“In the beginning God created the heaven and the earth” —and the chain of action-reaction-interaction was begun. God, the First Cause, created the first karma. By his will to be, God willed into being both Creator and creation and thereby set in motion the eternal movement of his energy—karma. By God’s eternal desiring to be God, the one great Self makes permanent the law of karma in the cycles of the cosmos. God’s creation is his karma. Sons and daughters of God are the karma of the living God most high.
„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ – und die Kette von Aktion-Reaktion-Interaktion wurde begonnen. Gott, die Erste Ursache, erschuf das erste Karma. Durch Seinen Willen zu sein, wollte Gott sowohl den Schöpfer als auch die Schöpfung ins Dasein rufen und setzte dadurch die ewige Bewegung Seiner Energie – das Karma – in Gang. Durch Gottes ewiges Begehren, Gott zu sein, macht das eine große Selbst das Gesetz des Karmas in den Zyklen des Kosmos dauerhaft. Gottes Schöpfung ist Sein Karma. Die Söhne und Töchter Gottes sind das Karma des lebendigen allerhöchsten Gottes.


God’s karma is the karma of perfection—perfection being the flow of harmony from Spirit to Matter and from Matter to Spirit. God’s karma, fulfilling the law of his energy in motion, can be understood as the movement of his will in an endless succession of primary forces producing secondary forces and tertiary forces and so on infinitum, from the center of his Being to the circumference and from the circumference to the center. God’s karma is the synchronization of such cosmic forces interplaying through cosmic forcefields, extending to the bounds of his habitation in Spirit and in Matter.   
Gottes Karma ist das Karma der Vollkommenheit – wobei Vollkommenheit der Fluss der Harmonie vom Geist zur Materie und von der Materie zum Geist ist. Gottes Karma, welches das Gesetz Seiner Energie in Bewegung erfüllt, kann als die Bewegung Seines Willens in einer endlosen Abfolge von Primärkräften verstanden werden, die Sekundärkräfte und Tertiärkräfte und so weiter in infinitum hervorbringen, vom Zentrum Seines Seins bis zum Umfang und vom Umfang bis zum Zentrum. Gottes Karma ist die Synchronisation solcher kosmischen Kräfte, die durch kosmische Kraftfelder zusammenwirken und sich bis an die Grenzen Seiner Wohnstatt im Geist und in der Materie erstrecken.   


== Free will and karma ==
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== Freier Wille und Karma ==


Without free will there can be no karma, whether in God or in man. Free will, then, is the agency of the [[Holy Spirit]], the cause of the ray in manifestation. Free will is the crux of the law of integration. Only God and man make karma, for only God and God in man have free will. All other creatures—including [[elemental life]], the [[Deva|devic evolution]] and the [[Angel|angelic evolution]]—are the instruments of God’s will and man’s will. Hence they are the instruments of the karma of God and man.   
Ohne freien Willen kann es kein Karma geben, weder in Gott noch im Menschen. Der freie Wille ist sodann das Werkzeug des [[Special:MyLanguage/Holy Spirit|Heiligen Geistes]], die Ursache des Strahls in Manifestation. Der freie Wille ist der springende Punkt des Gesetzes der Integration. Nur Gott und der Mensch erschaffen Karma, denn nur Gott und Gott im Menschen besitzen freien Willen. Alle anderen Kreaturen – einschließlich des [[Special:MyLanguage/elemental life|Elementar-Lebens]], der [[Special:MyLanguage/Deva|devischen Evolution]] und der [[Special:MyLanguage/Angel|engelsgleichen Evolution]] – sind die Instrumente von Gottes Willen und des Menschen Willen. Daher sind sie die Instrumente des Karmas von Gott und Mensch.   


The free will of angels is the free will of God. Angels are required to fulfill God’s will, for unlike man, they are not given the liberty to experiment with God’s energy. Although angels do make mistakes that produce results which are contrary to God’s will, they can later rectify their mistakes and realign that energy with God’s will.   
Der freie Wille der Engel ist der freie Wille Gottes. Von den Engeln wird verlangt, den Willen Gottes zu erfüllen, denn im Gegensatz zum Menschen ist ihnen nicht die Freiheit gegeben, mit Gottes Energie zu experimentieren. Obwohl Engel Fehler machen, die Ergebnisse hervorbringen, die dem Willen Gottes widersprechen, können sie ihre Fehler später korrigieren und diese Energie wieder auf den Willen Gottes ausrichten.   


Angelic rebellion against God’s will is of a different order than the karma-making exercise of free will in man. Free will is central to man’s expanding God-identity within the framework of the Great Law. Man is given the liberty to experiment with his free will, for he is a god in the making.   
Aufruhr der Engel gegen Gottes Willen ist von anderer Art als die karma-erzeugende Ausübung des freien Willens beim Menschen. Der freie Wille ist zentral für die sich ausdehnende Gottes-Identität des Menschen im Rahmen des Großen Gesetzes. Dem Menschen wird die Freiheit gegeben, mit seinem freien Willen zu experimentieren, denn er ist ein Gott im Werden.   


On the other hand, angels, who partake only of the free will of God, remove themselves from their lofty estate if they rebel against the will of God that they are charged to carry out. Thus, if an angel chooses to act against God’s will, he must be banished from the angelic realm to the footstool kingdom and embody in the kingdom of man.   
Andererseits entfernen sich Engel, die nur am freien Willen Gottes teilhaben, aus ihrem erhabenen Stand, wenn sie gegen den Willen Gottes rebellieren, mit dessen Ausführung sie beauftragt sind. Wenn sich also ein Engel entscheidet, gegen Gottes Willen zu handeln, muss er aus dem Reich der Engel in das Reich des Fußschemels verbannt werden und sich im Menschenreich verkörpern.   


Man, who is made a little lower than the angels, is already confined to the lower spheres of relativity. So when he creates negative karma, he simply remains at his own level while he balances it. But an angel who rebels against God’s will is removed from his high estate of complete identification with God and is relegated to the lower spheres of man’s habitation to balance the energy of God that he has misqualified.   
Der Mensch, der ein wenig niedriger als die Engel erschaffen wurde, ist bereits auf die niederen Sphären der Relativität begrenzt. Wenn er also negatives Karma erschafft, bleibt er einfach auf seiner eigenen Ebene, während er es ausgleicht. Ein Engel jedoch, der gegen Gottes Willen rebelliert, wird aus seinem hohen Stand der vollständigen Identifikation mit Gott entfernt und in die niederen Sphären des menschlichen Wohnens verbannt, um die Energie Gottes auszugleichen, die er missbraucht hat.   


== Hindu teaching ==
<span id="Hindu_teaching"></span>
== Hinduistische Lehre ==


In Hinduism the Sanskrit word ''karma'' (originally meaning act, action, work or deed) evolved to mean the actions that bind the soul to the world of existence. “Just as a farmer plants a certain kind of seed and gets a certain crop, so it is with good and bad deeds,” says the Mahabharata,<ref>Mahabharata 13.6.6, in Christopher Chapple, ''Karma and Creativity'' (Albany: State University of New York Press, 1986), p. 96.</ref> a Hindu epic. Because we have sown both good and evil, we must return to reap the crop.   
Im Hinduismus entwickelte sich das Sanskrit-Wort Karma (was ursprünglich Handlung, Aktion, Werk oder Tat bedeutete) dahin, dass es jene Handlungen bezeichnet, welche die Seele an die Welt des Daseins binden. „Gerade so wie ein Bauer eine bestimmte Art von Samen pflanzt und eine bestimmte Ernte erhält, so verhält es sich mit guten und schlechten Taten“, sagt das Mahabharata,<ref>Mahabharata 13.6.6, in Christopher Chapple, Karma and Creativity (Karma und Kreativität) (Albany: State University of New York Press, 1986), S. 96.</ref> ein hinduistisches Epos. Weil wir sowohl Gutes als auch Böses gesät haben, müssen wir zurückkehren, um die Ernte einzubringen.   


Hinduism acknowledges that some souls are content to continue doing this lifetime after lifetime. They enjoy life on earth with its mixture of pleasure, pain, success and failure. They live and die and live again, tasting the bittersweet of the good and bad karmas they have sown.  
Der Hinduismus erkennt an, dass einige Seelen damit zufrieden sind, dies von Lebenszeit zu Lebenszeit fortzusetzen. Sie genießen das Leben auf der Erde mit seiner Mischung aus Vergnügen, Schmerz, Erfolg und Misserfolg. Sie leben und sterben und leben wieder, wobei sie das Bittersüße der guten und schlechten Karmas schmecken, die sie gesät haben.  


But there is another path for those who weary of the endless return: union with God. Each life, as French novelist Honoré de Balzac explained the concept, may be lived to “reach the road where the Light shines. Death marks a stage on this journey.<ref>Honoré de Balzac, ''Seraphita'', 3d ed., rev. (Blauvelt, N.Y.: Garber Communications, Freedeeds Library, 1986), p. 159.</ref>
Doch es gibt einen anderen Pfad für jene, die der endlosen Rückkehr überdrüssig sind: die Vereinigung mit Gott. Jedes Leben, so erklärte der französische Romancier Honoré de Balzac das Konzept, kann gelebt werden, um „die Straße zu erreichen, wo das Licht scheint. Der Tod markiert eine Etappe auf dieser Reise.<ref>“Honoré de Balzac, ''Seraphita'', 3d ed., rev. (Blauvelt, N.Y.: Garber Communications, Freedeeds Library, 1986), S. 159.</ref>


Once souls have decided to return to their source, their goal is to purify themselves of ignorance and darkness. The process may take many lifetimes. The Mahabharata compares the process of purification to the work of a goldsmith purifying his metal by repeatedly casting it into the fire. Although a soul may purify herself in one life by “mighty efforts,” most souls require “hundreds of births” to cleanse themselves, it tells us.<ref>Kisari Mohan Ganguli, trans., ''The Mahabharata of Krishna-Dwaipayana Vyasa'', 12 vols. (New Delhi: Munshiram Manoharlal, 1970), 9:296.</ref> When purified, the soul is free from the round of rebirth, one with Brahman. The soul “achieves immortality.”<ref>Svetasvatara Upanishad, in Prabhavananda and Manchester, ''The Upanishads'', p. 118.</ref>
Haben sich die Seelen erst einmal entschlossen, zu ihrer Quelle zurückzukehren, ist ihr Ziel, sich von Unwissenheit und Dunkelheit zu reinigen. Dieser Prozess kann viele Lebenszeiten in Anspruch nehmen. Das Mahabharata vergleicht den Prozess der Läuterung mit der Arbeit eines Goldschmieds, der sein Metall reinigt, indem er es wiederholt ins Feuer wirft. Obwohl eine Seele sich in einem Leben durch „mächtige Anstrengungen“ läutern kann, benötigen die meisten Seelen „Hunderte von Geburten“, um sich zu reinigen, so sagt es uns.<ref>Kisari Mohan Ganguli, trans., The Mahabharata of Krishna-Dwaipayana Vyasa, 12 vols. (New Delhi: Munshiram Manoharlal, 1970), 9:296.</ref> Wenn sie geläutert ist, ist die Seele frei vom Kreislauf der Wiedergeburt, eins mit Brahman. Die Seele „erlangt Unsterblichkeit“<ref>.Svetasvatara Upanishad, in Prabhavananda and Manchester, The Upanishads, S. 118.</ref>


== Buddhist teaching ==
<span id="Buddhist_teaching"></span>
== Buddhistische Lehre ==


Buddhists, too, see the cycle of rebirth as a wheel—a wheel to which we are bound until we can break the karmic chains. Siddhartha [[Gautama]] (c. 563–c. 483 <small>B</small>.<small>C</small>.), the founder of Buddhism, began life as a Hindu. He borrowed from and expanded on the Hindu ideas about karma and reincarnation.   
Auch die Buddhisten sehen den Kreislauf der Wiedergeburt als ein Rad – ein Rad, an das wir gebunden sind, bis wir die karmischen Ketten brechen können. Siddhartha [[Special:MyLanguage/Gautama|Gautama]] (ca. 563–ca. 483 v. Chr.), der Gründer des Buddhismus, begann sein Leben als Hindu. Er übernahm die hinduistischen Ideen über Karma und Reinkarnation und baute auf ihnen auf.   


The Dhammapada, one of the best-known Buddhist texts, explains karma as follows: “What we are today comes from our thoughts of yesterday, and our present thoughts build our life of tomorrow: our life is the creation of our mind. If a man speaks or acts with an impure mind, suffering follows him as the wheel of the cart follows the beast that draws the cart.... If a man speaks or acts with a pure mind, joy follows him as his own shadow.<ref>Juan Mascaró, trans., ''The Dhammapada: The Path of Perfection'' (New York: Penguin Books, 1973), p. 35.</ref>
Das Dhammapada, einer der bekanntesten buddhistischen Texte, erklärt das Karma wie folgt: „Was wir heute sind, kommt von unseren Gedanken von gestern, und unsere gegenwärtigen Gedanken bauen unser Leben von morgen auf: Unser Leben ist die Schöpfung unseres Geistes. Wenn ein Mensch mit unreinem Geist spricht oder handelt, folgt ihm das Leiden, wie das Rad des Karrens dem Tier folgt, das den Karren zieht.... Wenn ein Mensch mit reinem Geist spricht oder handelt, folgt ihm die Freude wie sein eigener Schatten.<ref>Juan Mascaró, trans., ''The Dhammapada: The Path of Perfection (Dhammapada: Der Pfad der Vollkommenheit)'' (New York: Penguin Books, 1973), S. 35.</ref>


== Karma and fate ==
<span id="Karma_and_fate"></span>
== Karma and Schicksal ==


Today, the word ''karma'' is used as a fashionable substitute for ''fate''. But belief in karma isn’t fatalism. Karma, according to the Hindus, can cause people to be born with certain tendencies or characteristics, but it doesn’t force them to act according to those characteristics. Karma does not negate free will.   
Heute wird das Wort ''Karma'' als modischer Ersatz für ''Schicksal'' verwendet. Aber der Glauben an das Karma ist kein Fatalismus. Karma kann nach Ansicht der Hindus dazu führen, dass Menschen mit bestimmten Tendenzen oder Eigenschaften geboren werden, aber es zwingt sie nicht, gemäß diesen Eigenschaften zu handeln. Karma hebt den freien Willen nicht auf.   


Each person “can choose to follow the tendency he has formed or to struggle against it,<ref>Brahmacharini Usha, comp., ''A Ramakrishna-Vedanta Wordbook'' (Hollywood, Calif.: Vedanta Press, 1962), s.v. “karma.</ref> as the Vedanta Society, an organization promoting Hinduism in the West, explains. “Karma does not constitute determinism,” we read in ''The Encyclopedia of Eastern Philosophy and Religion''. “The deeds do indeed determine the manner of rebirth but not the actions of the reborn individual—karma provides the situation, not the response to the situation.<ref>''The Encyclopedia of Eastern Philosophy and Religion'' (Boston: Shambhala Publications, 1989), s.v. “karma.</ref>
Jeder Mensch „kann wählen, der Tendenz, die er gebildet hat, zu folgen oder gegen sie anzukämpfen“,<ref>Brahmacharini Usha, Komp., A Ramakrishna-Vedanta Wordbook (Hollywood, Calif.: Vedanta Press, 1962), s.v. „karma“.</ref> wie die Vedanta-Gesellschaft, eine Organisation zur Förderung des Hinduismus im Westen, erklärt. „Karma stellt keinen Determinismus dar“, lesen wir in The Encyclopedia of Eastern Philosophy and Religion (Lexikon der östlichen Weisheitslehren). „Die Taten bestimmen zwar die Art der Wiedergeburt, aber nicht die Handlungen des wiedergeborenen Individuums – Karma liefert die Situation, nicht die Reaktion auf die Situation.<ref>''The Encyclopedia of Eastern Philosophy and Religion (Lexikon der östlichen Weisheitslehren)'' (Boston: Shambhala Publications, 1989), s.v. „karma“.</ref>


Buddhism concurs. Buddha taught that understanding karma gives us the opportunity to change the future. He challenged a contemporary teacher named Makkhali Gosala, who taught that human effort has no effect on fate and that liberation is a spontaneous event. For the Buddha, belief in fate, or destiny, was the most dangerous of all doctrines.   
Der Buddhismus stimmt dem zu. Buddha lehrte, dass das Verständnis des Karmas uns die Gelegenheit gibt, die Zukunft zu verändern. Er forderte einen zeitgenössischen Lehrer namens Makkhali Gosala heraus, welcher lehrte, dass menschliche Anstrengung keine Wirkung auf das Schicksal habe und dass die Befreiung ein spontanes Ereignis sei. Für den Buddha war der Glaube an das Schicksal oder die Vorherbestimmung die gefährlichste aller Doktrinen.   


Rather than consigning us to an irreversible fate, he taught, reincarnation allows us to take action today to change the future. Our good works of today can bring us a happier tomorrow. As the Dhammapada puts it, “Just as a man who has long been far away is welcomed with joy on his safe return by his relatives, well-wishers and friends; in the same way the good works of a man in his life welcome him in another life, with the joy of a friend meeting a friend on his return.<ref>Mascaró, ''The Dhammapada'', p. 67.</ref>
Anstatt uns einem unumkehrbaren Schicksal auszuliefern, lehrte er, erlaubt uns die Wiederverkörperung, heute Maßnahmen zu ergreifen, um die Zukunft zu verändern. Unsere guten Werke von heute können uns ein glücklicheres Morgen bringen. Wie das Dhammapada es ausdrückt: „Gerade so wie ein Mensch, der lange weit weg war, bei seiner sicheren Rückkehr von seinen Verwandten, Wohlwollenden und Freunden mit Freude willkommen geheißen wird; auf dieselbe Weise heißen die guten Werke eines Menschen in seinem Leben ihn in einem anderen Leben willkommen, mit der Freude eines Freundes, der einen Freund bei seiner Rückkehr trifft."<ref>Mascaró, ''The Dhammapada'', S. 67.</ref>


According to the Hindus and Buddhists, our karma requires us to continue reincarnating until we achieve divine union. The union with Atman may occur in stages while we are alive and be made permanent after death.
Nach Ansicht der Hindus und Buddhisten macht es unser Karma erforderlich, dass wir uns so lange wiederverkörpern, bis wir die göttliche Vereinigung erlangen. Die Vereinigung mit Atman kann in Stufen erfolgen, während wir am Leben sind, und nach dem Tod dauerhaft gemacht werden.


== Karma and Christianity ==
== Karma und Christentum ==
{{main|Karma in the Bible}}
{{Main-de|Karma in the Bible|Karma in der Bibel}}


The law of karma is set forth throughout the Bible. The apostle Paul makes clear what [[Jesus]] taught him and what he learned from life:
Das Gesetz des Karmas wird in der gesamten Bibel dargelegt. Der Apostel Paulus macht deutlich, was [[Special:MyLanguage/Jesus|Jesus]] ihn lehrte und was er aus dem Leben lernte:


<blockquote>
<blockquote>
Every man shall bear his own burden....
Ein jeder wird seine eigene Last tragen....


Be not deceived; God is not mocked: for whatsoever a man soweth, that shall he also reap.<ref>Gal. 6:5, 7.</ref>
Irret euch nicht; Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.<ref>Gal. 6,5. 7.</ref>
</blockquote>
</blockquote>


Karma can bring boon and blessing to those who have sown well according to the golden rule: “Do unto others as you would have them do unto you.
Karma kann jenen Segen und Wohlwollen bringen, die gemäß der Goldenen Regel gut gesät haben: „Tut anderen so, wie ihr wollt, dass sie euch tun.


The law of cause and effect and of free will is affirmed by Jesus over and over again in his parables to his own and in his warnings to the seed of the wicked. Our Lord speaks often of the day of judgment, which is the day of reckoning of every man’s karmic accounts as recorded in his own [[book of life]]. In Matthew 12:35–37 he lectures to the scribes and Pharisees on the law of cause and effect:
Das Gesetz von Ursache und Wirkung und des freien Willens wird von Jesus immer und immer wieder in seinen Gleichnissen an die Seinen und in seinen Warnungen an die Saat der Gottlosen bekräftigt. Unser Herr spricht oft vom Tag des Gerichts, welcher der Tag der Abrechnung der karmischen Konten eines jeden Menschen ist, wie sie in seinem eigenen [[Special:MyLanguage/book of life|Buch des Lebens]] aufgezeichnet sind. In Matthäus 12,35–37 belehrt er die Schriftgelehrten und Pharisäer über das Gesetz von Ursache und Wirkung:


<blockquote>
<blockquote>
A good man out of the good treasure of the heart bringeth forth good things [i.e., positive karma]: and an evil man out of the evil treasure bringeth forth evil things [i.e., negative karma].
Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens [d. h. positives Karma]; und ein böser Mensch bringt Böses hervor aus seinem bösen Schatz [d. h. negatives Karma].


But I say unto you, That every idle word that men shall speak, they shall give account thereof in the day of judgment.
Ich sage euch aber, dass die Menschen müssen Rechenschaft geben am Tage des Gerichts von einem jeden unnützen Wort, das sie geredet haben.


For by thy words thou shalt be justified, and by thy words thou shalt be condemned.
Nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und nach deinen Worten wirst du verdammt werden.
</blockquote>
</blockquote>


In Matthew 25 Jesus illustrates that the final judgment is based on the karma of an active (positive) or an inactive (negative) Christianity. Here works of love (i.e., charity) are the key to salvation. The Lord promises to those who minister unto him even in the person of “one of the least of these my brethren”<ref>Matt. 25:40.</ref> that they shall inherit the kingdom; whereas to those who do not minister unto him for the very love of Christ in all people, he says, “Depart from me, ye cursed, into everlasting fire,<ref>See [[Lake of fire]].</ref> prepared for the devil and his angels.<ref>Matt. 25:41.</ref>
In Matthäus 25 veranschaulicht Jesus, dass das Jüngste Gericht auf dem Karma eines aktiven (positiven) oder eines inaktiven (negativen) Christentums basiert. Hier sind Werke der Liebe (d. h. der Nächstenliebe) der Schlüssel zur Errettung. Der Herr verspricht jenen, die ihm selbst in der Person von „einem dieser meiner geringsten Brüder“<ref>Mt 25,40.</ref> dienen, dass sie das Königreich erben werden; während er zu jenen, die ihm nicht aus reiner Liebe zu Christus in allen Menschen dienen, spricht: „Weichet von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer,<ref>Siehe [[Special:MyLanguage/Lake of fire|Heilige Feuersee]].</ref> das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln."<ref>Mt 25,41.</ref>


The apostle Paul, in his exhortations to the stubborn Romans, confirms Jesus’ teaching on the wages of karma:
Der Apostel Paulus bestätigt in seinen Ermahnungen an die halsstarrigen Römer Jesu Lehre über den Lohn des Karmas:


<blockquote>[God] will repay each one as his works deserve. For those who sought renown and honor and immortality by always doing good there will be eternal life; for the unsubmissive who refused to take truth for their guide and took depravity instead, there will be anger and fury. Pain and suffering will come to every human being who employs himself in evil...; renown, honor and peace will come to everyone who does good.... God has no favorites.<ref>Rom. 2:6–11 (Jerusalem Bible).</ref></blockquote>
<blockquote>[Gott] wird einem jeden vergelten nach seinen Werken: Ewiges Leben denen, die mit Geduld in guten Werken trachten nach Ruhm, Ehre und Unvergänglichkeit; aber denen, die streitsüchtig sind und der Wahrheit nicht gehorchen, sondern der Ungerechtigkeit, Zorn und Grimm! Trübsal und Angst über alle Seelen der Menschen, die da Böses tun...; Ruhm aber und Ehre und Frieden allen denen, die da Gutes tun.... Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott.<ref>Röm 2,6–11.</ref></blockquote>


In his Sermon on the Mount, Jesus states the mathematical precision of the law of karma: “With what judgment ye judge, ye shall be judged: and with what measure ye mete, it shall be measured to you again.<ref>Matt. 7:2.</ref> In fact, the entire sermon (Matthew 5–7) is Jesus’ doctrine on the rewards of righteous and unrighteous conduct. It is his teaching on the consequences of thoughts, feelings, words and deeds. It is the greatest lesson on karma, as the law of personal accountability for one’s acts, you will find anywhere.  
In seiner Bergpredigt legt Jesus die mathematische Präzision des Gesetzes des Karmas dar: „Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch wieder gemessen werden.<ref>Mt 7,2.</ref> In der Tat ist die gesamte Predigt (Matthäus 5–7) Jesu Doktrin über den Lohn gerechten und ungerechten Verhaltens. Es ist seine Lehre über die Konsequenzen von Gedanken, Gefühlen, Worten und Taten. Sie ist die größte Lektion über das Karma als das Gesetz der persönlichen Rechenschaftspflicht für die eigenen Handlungen, die man überhaupt finden kann.  


== Lords of Karma ==
<span id="Lords_of_Karma"></span>
== Die Herren des Karmas ==


{{main|Karmic Board}}
{{Main-de|Karmic Board|Karmischer Rat}}


The Karmic Board is a body of eight ascended masters who are assigned the responsibility to dispense justice to this system of worlds, adjudicating karma, mercy and judgment on behalf of every lifestream. The Lords of Karma are divine intercessors who serve under the twenty-four elders as mediators between a people and their karma.
Der Karmische Rat ist ein Gremium von acht Aufgestiegenen Meistern, denen die Verantwortung übertragen wurde, diesem Welten-System Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, indem sie im Namen eines jeden Lebensstroms über Karma, Barmherzigkeit und Gericht entscheiden. Die Herren des Karmas sind göttliche Fürsprecher, die unter den vierundzwanzig Ältesten als Mittler zwischen einem Volk und seinem Karma dienen.


The Lords of Karma adjudicate the cycles of individual karma, group karma, national karma and world karma, always seeking to apply the Law in the way that will give people the best opportunity to make spiritual progress.  
Die Herren des Karmas entscheiden über die Zyklen des individuellen Karmas, des Gruppenkarmas, des nationalen Karmas und des Weltkarmas, wobei sie stets bestrebt sind, das Gesetz in einer Weise anzuwenden, die den Menschen die beste Gelegenheit bietet, spirituelle Fortschritte zu machen.  


== Astrology and karma ==
<span id="Astrology_and_karma"></span>
== Astrologie und Karma ==


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{{Main-de|Astrology|Astrologie}}


Properly understood, astrology accurately predicts returning karma. By astrology it is possible to chart the time and manner in which persons, institutions, nations and planets receive their karma and their initiations. Every sign of the zodiac and every planet is an initiator and can play the role of guru in our life.
Richtig verstanden, sagt die Astrologie das zurückkehrende Karma präzise voraus. Durch die Astrologie ist es möglich, die Zeit und die Weise zu kartieren, in welcher Personen, Institutionen, Nationen und Planeten ihr Karma und ihre Einweihungen empfangen. Jedes Zeichen des Tierkreises und jeder Planet ist ein Initiator und kann die Rolle eines Gurus in unserem Leben spielen.


It is not our astrology that creates us but it is we who create our astrology. Our astrology at birth has encoded within it the sum of karma that the Lords of Karma have decreed we will face in this life. And when karma returns we are tested. Each individual will respond to his astrology, hence his karma, according to the psychology of personality developed through many embodiments.
Es ist nicht unsere Astrologie, die uns erschafft, sondern wir sind es, die unsere Astrologie erschaffen. In unserer Astrologie bei der Geburt ist die Summe des Karmas kodiert, von dem die Herren des Karmas dekretiert haben, dass wir uns ihm in diesem Leben stellen werden. Und wenn das Karma zurückkehrt, werden wir geprüft. Jedes Individuum wird auf seine Astrologie, folglich auf sein Karma, gemäß der Psychologie der Persönlichkeit reagieren, die durch viele Verkörperungen hindurch entwickelt wurde.


What we think of as “bad” astrology really indicates our own karmic vulnerability. It tells us that we will be vulnerable to a particular transit and the momentums it will deposit on our doorstep on a day and hour that can be foreknown.
Das, was wir als „schlechte“ Astrologie betrachten, zeigt in Wahrheit unsere eigene karmische Verwundbarkeit an. Es sagt uns, dass wir für einen bestimmten Transit und die Impulse, die er an einem Tag und zu einer Stunde, die im Voraus gewusst werden können, vor unserer Haustür hinterlassen wird, verwundbar sein werden.


== Karma as opportunity ==
<span id="Karma_as_opportunity"></span>
== Karma als Gelegenheit ==


When people talk about karma, they often think of the wrath of God, of punishment, of the idea that if they have been bad before they’re going to have to suffer now. This is one more ramification of the teachings of hell-fire and damnation, the concepts that have been propounded by Lucifer to thwart the true Christian doctrine.
Wenn Menschen über Karma sprechen, denken sie oft an den Zorn Gottes, an Bestrafung, an die Vorstellung, dass sie jetzt leiden müssen, wenn sie zuvor schlecht gewesen sind. Dies ist eine weitere Verästelung der Lehren von Höllenfeuer und Verdammnis, jener Konzepte, die von Luzifer vorgebracht wurden, um die wahre christliche Doktrin zu vereiteln.


Karma is not punishment. Karma returning to us is simply the law of cause and effect—for every wrong that we have done we must anticipate a joyous opportunity in the future to undo that wrong. And we have to seize that opportunity with rejoicing because here is a chance to balance our debts to Life.  
Karma ist keine Bestrafung. Das zu uns zurückkehrende Karma ist einfach das Gesetz von Ursache und Wirkung – für jedes Unrecht, das wir getan haben, müssen wir in der Zukunft eine freudige Gelegenheit erwarten, dieses Unrecht rückgängig zu machen. Und wir müssen diese Gelegenheit mit Frohlocken ergreifen, denn hier bietet sich eine Chance, unsere Schulden gegenüber dem Leben auszugleichen.  


Returning karma is the glorious opportunity for us to be free, for us to learn the law of non-attachment, non-possessiveness, and to realize the effects of the causes we have sent out. It is altogether natural and proper that we should be able to be on the receiving end of whatever we’ve sent out. If we have sent out love, we have a right to know what it feels like to receive that love in return, and if we have sown hatred or sadness, that’s going to come back also. And when it comes back we shouldn’t have any sense that this is unjust.
Zurückkehrendes Karma ist die glorreiche Gelegenheit für uns, frei zu sein, das Gesetz der Nicht-Anhaftung und Nicht-Besitzergreifung zu lernen und die Wirkungen der Ursachen zu erkennen, die wir ausgesandt haben. Es ist völlig natürlich und richtig, dass wir in der Lage sein sollten, auf der Empfängerseite dessen zu stehen, was auch immer wir ausgesandt haben. Wenn wir Liebe ausgesandt haben, haben wir ein Recht darauf zu wissen, wie es sich anfühlt, diese Liebe im Gegenzug zu empfangen, und wenn wir Hass oder Traurigkeit gesät haben, wird dies ebenfalls zurückkommen. Und wenn es zurückkommt, sollten wir keinerlei Gefühl haben, dass dies ungerecht sei.


Unfortunately, many see the Law of God as a law of disaffection and disavowal. They envision a God who has no use for us but is simply the Lawgiver who stands ready to strike mankind with a rod of punishment. But God does not deal our karma to us as punishment. Karma is a manifestation of an impersonal law as well as a personal one. The purpose  of our bearing our karma is that karma is our teacher. We must learn the lessons of how and why we misused the energy of life.   
Unglücklicherweise sehen viele das Gesetz Gottes als ein Gesetz der Entfremdung und des Verleugnens. Sie stellen sich einen Gott vor, der keine Verwendung für uns hat, sondern einfach der Gesetzgeber ist, der bereitsteht, die Menschheit mit einer Rute der Bestrafung zu schlagen. Aber Gott teilt uns unser Karma nicht als Bestrafung zu. Karma ist sowohl die Manifestation eines unpersönlichen Gesetzes als auch eines persönlichen. Der Zweck, weshalb wir unser Karma tragen, besteht darin, dass das Karma unser Lehrer ist. Wir müssen die Lektionen darüber lernen, wie und warum wir die Energie des Lebens missbraucht haben.   


Until that day comes when we recognize the Law of God as a Law of love, we will probably encounter difficulties. But if we will only hasten that day’s coming into our own life, we will recognize that karma is actually grace and beauty and joy. We should understand, then, that the Law that comes to us is the Law of love. When it becomes chastening, it is the chastening of love. When it becomes the fruit in our life of our own advancement, this is the fruit of that love.
Bis jener Tag kommt, an dem wir das Gesetz Gottes als ein Gesetz der Liebe anerkennen, werden wir wahrscheinlich auf Schwierigkeiten stoßen. Aber wenn wir das Kommen dieses Tages in unserem eigenen Leben nur beschleunigen, werden wir erkennen, dass Karma in Wahrheit Gnade und Schönheit und Freude ist. Wir sollten daher verstehen, dass das Gesetz, das zu uns kommt, das Gesetz der Liebe ist. Wenn es züchtigend wird, ist es die Züchtigung der Liebe. Wenn es in unserem Leben zur Frucht unseres eigenen Fortschritts wird, so ist dies die Frucht jener Liebe.


== Transmutation of karma ==
<span id="Transmutation_of_karma"></span>
== Umwandlung von Karma ==


[[Saint Germain]] teaches the accelerated path of [[transmutation]] of karma by the [[violet flame]] of the Holy Spirit and the transcending of the rounds of rebirth through the path of individual [[Christhood]] leading to the [[ascension]] demonstrated by [[Jesus]].  
[[Special:MyLanguage/Saint Germain|Saint Germain]] lehrt den beschleunigten Pfad der [[Special:MyLanguage/transmutation|Umwandlung]] des Karmas durch die [[Special:MyLanguage/violet flame|violette Flamme]] des Heiligen Geistes und das Überwinden der Kreisläufe der Wiedergeburt durch den Pfad der individuellen [[Special:MyLanguage/Christhood|Christsohnschaft]], der zu dem von [[Special:MyLanguage/Jesus|Jesus]] demonstrierten [[Special:MyLanguage/ascension|Aufstieg]] führt.  


== See also ==
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== Siehe auch ==


[[Reincarnation]]
[[Special:MyLanguage/Reincarnation|Wiederverkörperung]]


[[Group karma]]
[[Special:MyLanguage/Group karma|Gruppenkarma]]


[[Token karma]]
[[Special:MyLanguage/Token karma|Symbolisches Karma]]


[[Karma dodging]]
[[Special:MyLanguage/Karma dodging|Karmadrückebergerei]]


[[Karma in the Bible]]
[[Special:MyLanguage/Karma in the Bible|Karma in der Bibel]]


[[Lords of Karma]]
[[Special:MyLanguage/Lords of Karma|Herren des Karmas]]


== For more information ==
<span id="For_more_information"></span>
== Weitere Informationen ==


{{LTJ}}, pp. 173–77.  
{{LTJ}} ''(Verlorene Lehren Jesu: Fehlende Texte • Karma und Reinkarnation),'' S. 173–77.  


{{LTH}}, pp. 238–47.
{{LTH}} ''(Verlorene Lehren über das Höhere Selbst)'', S. 238–47.


{{PST}}.
{{PST}} ''(Der Pfad der Selbsttransformation)''.


== Sources ==
<span id="Sources"></span>
== Quellen ==


{{SGA}}, Glossary, s.v. “Karma.
{{SGA-de}}, Glossar, s.v. „Karma“.


{{PST}}.
{{PST}} ''(Der Pfad der Selbsttransformation)''.


{{RML}}, chapter 4.
{{RML}} ''(Reinkarnation: Das fehlende Bindeglied im Christentum)'', Kapitel 4.


{{MTR}}, s.v. “Karmic Board.”
{{MTR-de}}, s.v. “Karmic-Board.”


{{PTA}}.
{{PTA}} ''(Der Weg zur Verwirklichung)''.


Elizabeth Clare Prophet, December 31, 1972; June 29, 1988.
Elizabeth Clare Prophet, 31. Dezember 1972; 29. Juni 1988.


Elizabeth Clare Prophet, “Prophecy for the 1990s III,{{POWref|33|8|, February 25, 1990}}
Elizabeth Clare Prophet, „Prophezeiung für die 1990er Jahre III“  (“Prophecy for the 1990s III”), {{POWref-de|33|8|, 25. Februar, 1990}}


<references />
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Kosmisches Gesätz



Kosmisches Gesätz



Gesetz der Eindämmung
Das Gesetz des Einen
Gesetz der Entsprechung
Gesetz des Karma
Gesetz der Transzendenz
Das Gesetz der Vergebung
Gesetz der Zyklen

[Sanskrit karman, Nominativ karma, „Tat“, „Handlung“, „Werk“] Energie/Bewusstsein in Aktion; das Gesetz von Ursache und Wirkung und der Vergeltung. Auch das Gesetz des Kreises genannt, welches dekretiert, dass alles, was wir tun, sich zum Kreis schließt und zur Auflösung vor unsere eigene Haustür zurückkehrt.

Paulus sprach: „Was der Mensch sät, das wird er auch ernten.“Gal 6,7. Newton beobachtete: „Für jede Aktion gibt es eine gleiche und entgegengesetzte Reaktion.“

Das Gesetz des Karmas macht die Wiederverkörperung der Seele erforderlich, bis alle karmischen Zyklen ausgeglichen sind. So bestimmt der Mensch von Lebenszeit zu Lebenszeit sein Schicksal durch seine Handlungen, einschließlich seiner Gedanken, Gefühle, Worte und Taten.

Ursprung

Karma ist Gottes Energie in Aktion. Entspringend im Geiste Gottes ist Energie – Aktion-Reaktion-Interaktion – die Dreifaltigkeit des Logos. Das schöpferische Kraftfeld des Geistes Gottes ist die Quelle des Karmas.

Das Wort Karma wurde im Laufe der Jahrhunderte sowohl im weiten als auch im engen Sinne verwendet, um die sich ständig weiterentwickelnden Konzepte des Menschen über die Kausalität, das Kosmische Gesetz und seine Beziehung zu diesem Gesetz zu definieren. Die alten Ursprünge des Wortes sind ein Energieschlüssel, welcher den Fluss vom Geist zur Materie regiert. Karma leitet sich nach den Aufgestiegenen Meistern von der lemurischen Wurzel ab, die „die Ursache (Cause) des Strahls (Ray) in Manifestation (Manifestation)“ bedeutet – daher „Ka-Ra-Ma“.

Karma ist Gott – Gott als Gesetz; Gott als Prinzip; Gott als der Wille, die Weisheit und die Liebe des Geistes, der zur Materie wird. Das Gesetz des Karmas ist das Gesetz des Seins, welches sich stets im Zustand des Werdens befindet – die Bewegung des Selbst, welches das Selbst transzendiert.”

Karma ist das Gesetz der Zyklen, das Ausziehen und das Einziehen durch die Sphären von Gottes eigenem kosmischen Bewusstsein – das Ausatmen und das Einatmen des HERRn.

In den sieben Sphären des Geist-Materie-Kosmos ist Karma das Gesetz der Schöpfung, das Antahkarana der Schöpfung. Es ist die Integration des Energieflusses zwischen dem Schöpfer und der Schöpfung. Karma ist Ursachen, die zu Wirkungen werden, Wirkungen, die zu Ursachen werden – welche wiederum zu Wirkungen werden. Karma ist die große Kette der Hierarchie, die Glied für Glied die Energien von Alpha und Omega, dem Anfang und dem Ende der Zyklen, überträgt.

Gottes karma

Hauptartikel: Gott

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ – und die Kette von Aktion-Reaktion-Interaktion wurde begonnen. Gott, die Erste Ursache, erschuf das erste Karma. Durch Seinen Willen zu sein, wollte Gott sowohl den Schöpfer als auch die Schöpfung ins Dasein rufen und setzte dadurch die ewige Bewegung Seiner Energie – das Karma – in Gang. Durch Gottes ewiges Begehren, Gott zu sein, macht das eine große Selbst das Gesetz des Karmas in den Zyklen des Kosmos dauerhaft. Gottes Schöpfung ist Sein Karma. Die Söhne und Töchter Gottes sind das Karma des lebendigen allerhöchsten Gottes.

Gottes Karma ist das Karma der Vollkommenheit – wobei Vollkommenheit der Fluss der Harmonie vom Geist zur Materie und von der Materie zum Geist ist. Gottes Karma, welches das Gesetz Seiner Energie in Bewegung erfüllt, kann als die Bewegung Seines Willens in einer endlosen Abfolge von Primärkräften verstanden werden, die Sekundärkräfte und Tertiärkräfte und so weiter in infinitum hervorbringen, vom Zentrum Seines Seins bis zum Umfang und vom Umfang bis zum Zentrum. Gottes Karma ist die Synchronisation solcher kosmischen Kräfte, die durch kosmische Kraftfelder zusammenwirken und sich bis an die Grenzen Seiner Wohnstatt im Geist und in der Materie erstrecken.

Freier Wille und Karma

Ohne freien Willen kann es kein Karma geben, weder in Gott noch im Menschen. Der freie Wille ist sodann das Werkzeug des Heiligen Geistes, die Ursache des Strahls in Manifestation. Der freie Wille ist der springende Punkt des Gesetzes der Integration. Nur Gott und der Mensch erschaffen Karma, denn nur Gott und Gott im Menschen besitzen freien Willen. Alle anderen Kreaturen – einschließlich des Elementar-Lebens, der devischen Evolution und der engelsgleichen Evolution – sind die Instrumente von Gottes Willen und des Menschen Willen. Daher sind sie die Instrumente des Karmas von Gott und Mensch.

Der freie Wille der Engel ist der freie Wille Gottes. Von den Engeln wird verlangt, den Willen Gottes zu erfüllen, denn im Gegensatz zum Menschen ist ihnen nicht die Freiheit gegeben, mit Gottes Energie zu experimentieren. Obwohl Engel Fehler machen, die Ergebnisse hervorbringen, die dem Willen Gottes widersprechen, können sie ihre Fehler später korrigieren und diese Energie wieder auf den Willen Gottes ausrichten.

Aufruhr der Engel gegen Gottes Willen ist von anderer Art als die karma-erzeugende Ausübung des freien Willens beim Menschen. Der freie Wille ist zentral für die sich ausdehnende Gottes-Identität des Menschen im Rahmen des Großen Gesetzes. Dem Menschen wird die Freiheit gegeben, mit seinem freien Willen zu experimentieren, denn er ist ein Gott im Werden.

Andererseits entfernen sich Engel, die nur am freien Willen Gottes teilhaben, aus ihrem erhabenen Stand, wenn sie gegen den Willen Gottes rebellieren, mit dessen Ausführung sie beauftragt sind. Wenn sich also ein Engel entscheidet, gegen Gottes Willen zu handeln, muss er aus dem Reich der Engel in das Reich des Fußschemels verbannt werden und sich im Menschenreich verkörpern.

Der Mensch, der ein wenig niedriger als die Engel erschaffen wurde, ist bereits auf die niederen Sphären der Relativität begrenzt. Wenn er also negatives Karma erschafft, bleibt er einfach auf seiner eigenen Ebene, während er es ausgleicht. Ein Engel jedoch, der gegen Gottes Willen rebelliert, wird aus seinem hohen Stand der vollständigen Identifikation mit Gott entfernt und in die niederen Sphären des menschlichen Wohnens verbannt, um die Energie Gottes auszugleichen, die er missbraucht hat.

Hinduistische Lehre

Im Hinduismus entwickelte sich das Sanskrit-Wort Karma (was ursprünglich Handlung, Aktion, Werk oder Tat bedeutete) dahin, dass es jene Handlungen bezeichnet, welche die Seele an die Welt des Daseins binden. „Gerade so wie ein Bauer eine bestimmte Art von Samen pflanzt und eine bestimmte Ernte erhält, so verhält es sich mit guten und schlechten Taten“, sagt das Mahabharata,[1] ein hinduistisches Epos. Weil wir sowohl Gutes als auch Böses gesät haben, müssen wir zurückkehren, um die Ernte einzubringen.

Der Hinduismus erkennt an, dass einige Seelen damit zufrieden sind, dies von Lebenszeit zu Lebenszeit fortzusetzen. Sie genießen das Leben auf der Erde mit seiner Mischung aus Vergnügen, Schmerz, Erfolg und Misserfolg. Sie leben und sterben und leben wieder, wobei sie das Bittersüße der guten und schlechten Karmas schmecken, die sie gesät haben.

Doch es gibt einen anderen Pfad für jene, die der endlosen Rückkehr überdrüssig sind: die Vereinigung mit Gott. Jedes Leben, so erklärte der französische Romancier Honoré de Balzac das Konzept, kann gelebt werden, um „die Straße zu erreichen, wo das Licht scheint. Der Tod markiert eine Etappe auf dieser Reise.[2]

Haben sich die Seelen erst einmal entschlossen, zu ihrer Quelle zurückzukehren, ist ihr Ziel, sich von Unwissenheit und Dunkelheit zu reinigen. Dieser Prozess kann viele Lebenszeiten in Anspruch nehmen. Das Mahabharata vergleicht den Prozess der Läuterung mit der Arbeit eines Goldschmieds, der sein Metall reinigt, indem er es wiederholt ins Feuer wirft. Obwohl eine Seele sich in einem Leben durch „mächtige Anstrengungen“ läutern kann, benötigen die meisten Seelen „Hunderte von Geburten“, um sich zu reinigen, so sagt es uns.[3] Wenn sie geläutert ist, ist die Seele frei vom Kreislauf der Wiedergeburt, eins mit Brahman. Die Seele „erlangt Unsterblichkeit“[4]

Buddhistische Lehre

Auch die Buddhisten sehen den Kreislauf der Wiedergeburt als ein Rad – ein Rad, an das wir gebunden sind, bis wir die karmischen Ketten brechen können. Siddhartha Gautama (ca. 563–ca. 483 v. Chr.), der Gründer des Buddhismus, begann sein Leben als Hindu. Er übernahm die hinduistischen Ideen über Karma und Reinkarnation und baute auf ihnen auf.

Das Dhammapada, einer der bekanntesten buddhistischen Texte, erklärt das Karma wie folgt: „Was wir heute sind, kommt von unseren Gedanken von gestern, und unsere gegenwärtigen Gedanken bauen unser Leben von morgen auf: Unser Leben ist die Schöpfung unseres Geistes. Wenn ein Mensch mit unreinem Geist spricht oder handelt, folgt ihm das Leiden, wie das Rad des Karrens dem Tier folgt, das den Karren zieht.... Wenn ein Mensch mit reinem Geist spricht oder handelt, folgt ihm die Freude wie sein eigener Schatten.“[5]

Karma and Schicksal

Heute wird das Wort Karma als modischer Ersatz für Schicksal verwendet. Aber der Glauben an das Karma ist kein Fatalismus. Karma kann nach Ansicht der Hindus dazu führen, dass Menschen mit bestimmten Tendenzen oder Eigenschaften geboren werden, aber es zwingt sie nicht, gemäß diesen Eigenschaften zu handeln. Karma hebt den freien Willen nicht auf.

Jeder Mensch „kann wählen, der Tendenz, die er gebildet hat, zu folgen oder gegen sie anzukämpfen“,[6] wie die Vedanta-Gesellschaft, eine Organisation zur Förderung des Hinduismus im Westen, erklärt. „Karma stellt keinen Determinismus dar“, lesen wir in The Encyclopedia of Eastern Philosophy and Religion (Lexikon der östlichen Weisheitslehren). „Die Taten bestimmen zwar die Art der Wiedergeburt, aber nicht die Handlungen des wiedergeborenen Individuums – Karma liefert die Situation, nicht die Reaktion auf die Situation.[7]

Der Buddhismus stimmt dem zu. Buddha lehrte, dass das Verständnis des Karmas uns die Gelegenheit gibt, die Zukunft zu verändern. Er forderte einen zeitgenössischen Lehrer namens Makkhali Gosala heraus, welcher lehrte, dass menschliche Anstrengung keine Wirkung auf das Schicksal habe und dass die Befreiung ein spontanes Ereignis sei. Für den Buddha war der Glaube an das Schicksal oder die Vorherbestimmung die gefährlichste aller Doktrinen.

Anstatt uns einem unumkehrbaren Schicksal auszuliefern, lehrte er, erlaubt uns die Wiederverkörperung, heute Maßnahmen zu ergreifen, um die Zukunft zu verändern. Unsere guten Werke von heute können uns ein glücklicheres Morgen bringen. Wie das Dhammapada es ausdrückt: „Gerade so wie ein Mensch, der lange weit weg war, bei seiner sicheren Rückkehr von seinen Verwandten, Wohlwollenden und Freunden mit Freude willkommen geheißen wird; auf dieselbe Weise heißen die guten Werke eines Menschen in seinem Leben ihn in einem anderen Leben willkommen, mit der Freude eines Freundes, der einen Freund bei seiner Rückkehr trifft."[8]

Nach Ansicht der Hindus und Buddhisten macht es unser Karma erforderlich, dass wir uns so lange wiederverkörpern, bis wir die göttliche Vereinigung erlangen. Die Vereinigung mit Atman kann in Stufen erfolgen, während wir am Leben sind, und nach dem Tod dauerhaft gemacht werden.

Karma und Christentum

Hauptartikel: Karma in der Bibel

Das Gesetz des Karmas wird in der gesamten Bibel dargelegt. Der Apostel Paulus macht deutlich, was Jesus ihn lehrte und was er aus dem Leben lernte:

Ein jeder wird seine eigene Last tragen....

Irret euch nicht; Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.[9]

Karma kann jenen Segen und Wohlwollen bringen, die gemäß der Goldenen Regel gut gesät haben: „Tut anderen so, wie ihr wollt, dass sie euch tun.“

Das Gesetz von Ursache und Wirkung und des freien Willens wird von Jesus immer und immer wieder in seinen Gleichnissen an die Seinen und in seinen Warnungen an die Saat der Gottlosen bekräftigt. Unser Herr spricht oft vom Tag des Gerichts, welcher der Tag der Abrechnung der karmischen Konten eines jeden Menschen ist, wie sie in seinem eigenen Buch des Lebens aufgezeichnet sind. In Matthäus 12,35–37 belehrt er die Schriftgelehrten und Pharisäer über das Gesetz von Ursache und Wirkung:

Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens [d. h. positives Karma]; und ein böser Mensch bringt Böses hervor aus seinem bösen Schatz [d. h. negatives Karma].

Ich sage euch aber, dass die Menschen müssen Rechenschaft geben am Tage des Gerichts von einem jeden unnützen Wort, das sie geredet haben.

Nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und nach deinen Worten wirst du verdammt werden.

In Matthäus 25 veranschaulicht Jesus, dass das Jüngste Gericht auf dem Karma eines aktiven (positiven) oder eines inaktiven (negativen) Christentums basiert. Hier sind Werke der Liebe (d. h. der Nächstenliebe) der Schlüssel zur Errettung. Der Herr verspricht jenen, die ihm selbst in der Person von „einem dieser meiner geringsten Brüder“[10] dienen, dass sie das Königreich erben werden; während er zu jenen, die ihm nicht aus reiner Liebe zu Christus in allen Menschen dienen, spricht: „Weichet von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer,[11] das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln."[12]

Der Apostel Paulus bestätigt in seinen Ermahnungen an die halsstarrigen Römer Jesu Lehre über den Lohn des Karmas:

[Gott] wird einem jeden vergelten nach seinen Werken: Ewiges Leben denen, die mit Geduld in guten Werken trachten nach Ruhm, Ehre und Unvergänglichkeit; aber denen, die streitsüchtig sind und der Wahrheit nicht gehorchen, sondern der Ungerechtigkeit, Zorn und Grimm! Trübsal und Angst über alle Seelen der Menschen, die da Böses tun...; Ruhm aber und Ehre und Frieden allen denen, die da Gutes tun.... Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott.[13]

In seiner Bergpredigt legt Jesus die mathematische Präzision des Gesetzes des Karmas dar: „Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch wieder gemessen werden.“[14] In der Tat ist die gesamte Predigt (Matthäus 5–7) Jesu Doktrin über den Lohn gerechten und ungerechten Verhaltens. Es ist seine Lehre über die Konsequenzen von Gedanken, Gefühlen, Worten und Taten. Sie ist die größte Lektion über das Karma als das Gesetz der persönlichen Rechenschaftspflicht für die eigenen Handlungen, die man überhaupt finden kann.

Die Herren des Karmas

Hauptartikel: Karmischer Rat

Der Karmische Rat ist ein Gremium von acht Aufgestiegenen Meistern, denen die Verantwortung übertragen wurde, diesem Welten-System Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, indem sie im Namen eines jeden Lebensstroms über Karma, Barmherzigkeit und Gericht entscheiden. Die Herren des Karmas sind göttliche Fürsprecher, die unter den vierundzwanzig Ältesten als Mittler zwischen einem Volk und seinem Karma dienen.

Die Herren des Karmas entscheiden über die Zyklen des individuellen Karmas, des Gruppenkarmas, des nationalen Karmas und des Weltkarmas, wobei sie stets bestrebt sind, das Gesetz in einer Weise anzuwenden, die den Menschen die beste Gelegenheit bietet, spirituelle Fortschritte zu machen.

Astrologie und Karma

Hauptartikel: Astrologie

Richtig verstanden, sagt die Astrologie das zurückkehrende Karma präzise voraus. Durch die Astrologie ist es möglich, die Zeit und die Weise zu kartieren, in welcher Personen, Institutionen, Nationen und Planeten ihr Karma und ihre Einweihungen empfangen. Jedes Zeichen des Tierkreises und jeder Planet ist ein Initiator und kann die Rolle eines Gurus in unserem Leben spielen.

Es ist nicht unsere Astrologie, die uns erschafft, sondern wir sind es, die unsere Astrologie erschaffen. In unserer Astrologie bei der Geburt ist die Summe des Karmas kodiert, von dem die Herren des Karmas dekretiert haben, dass wir uns ihm in diesem Leben stellen werden. Und wenn das Karma zurückkehrt, werden wir geprüft. Jedes Individuum wird auf seine Astrologie, folglich auf sein Karma, gemäß der Psychologie der Persönlichkeit reagieren, die durch viele Verkörperungen hindurch entwickelt wurde.

Das, was wir als „schlechte“ Astrologie betrachten, zeigt in Wahrheit unsere eigene karmische Verwundbarkeit an. Es sagt uns, dass wir für einen bestimmten Transit und die Impulse, die er an einem Tag und zu einer Stunde, die im Voraus gewusst werden können, vor unserer Haustür hinterlassen wird, verwundbar sein werden.

Karma als Gelegenheit

Wenn Menschen über Karma sprechen, denken sie oft an den Zorn Gottes, an Bestrafung, an die Vorstellung, dass sie jetzt leiden müssen, wenn sie zuvor schlecht gewesen sind. Dies ist eine weitere Verästelung der Lehren von Höllenfeuer und Verdammnis, jener Konzepte, die von Luzifer vorgebracht wurden, um die wahre christliche Doktrin zu vereiteln.

Karma ist keine Bestrafung. Das zu uns zurückkehrende Karma ist einfach das Gesetz von Ursache und Wirkung – für jedes Unrecht, das wir getan haben, müssen wir in der Zukunft eine freudige Gelegenheit erwarten, dieses Unrecht rückgängig zu machen. Und wir müssen diese Gelegenheit mit Frohlocken ergreifen, denn hier bietet sich eine Chance, unsere Schulden gegenüber dem Leben auszugleichen.

Zurückkehrendes Karma ist die glorreiche Gelegenheit für uns, frei zu sein, das Gesetz der Nicht-Anhaftung und Nicht-Besitzergreifung zu lernen und die Wirkungen der Ursachen zu erkennen, die wir ausgesandt haben. Es ist völlig natürlich und richtig, dass wir in der Lage sein sollten, auf der Empfängerseite dessen zu stehen, was auch immer wir ausgesandt haben. Wenn wir Liebe ausgesandt haben, haben wir ein Recht darauf zu wissen, wie es sich anfühlt, diese Liebe im Gegenzug zu empfangen, und wenn wir Hass oder Traurigkeit gesät haben, wird dies ebenfalls zurückkommen. Und wenn es zurückkommt, sollten wir keinerlei Gefühl haben, dass dies ungerecht sei.

Unglücklicherweise sehen viele das Gesetz Gottes als ein Gesetz der Entfremdung und des Verleugnens. Sie stellen sich einen Gott vor, der keine Verwendung für uns hat, sondern einfach der Gesetzgeber ist, der bereitsteht, die Menschheit mit einer Rute der Bestrafung zu schlagen. Aber Gott teilt uns unser Karma nicht als Bestrafung zu. Karma ist sowohl die Manifestation eines unpersönlichen Gesetzes als auch eines persönlichen. Der Zweck, weshalb wir unser Karma tragen, besteht darin, dass das Karma unser Lehrer ist. Wir müssen die Lektionen darüber lernen, wie und warum wir die Energie des Lebens missbraucht haben.

Bis jener Tag kommt, an dem wir das Gesetz Gottes als ein Gesetz der Liebe anerkennen, werden wir wahrscheinlich auf Schwierigkeiten stoßen. Aber wenn wir das Kommen dieses Tages in unserem eigenen Leben nur beschleunigen, werden wir erkennen, dass Karma in Wahrheit Gnade und Schönheit und Freude ist. Wir sollten daher verstehen, dass das Gesetz, das zu uns kommt, das Gesetz der Liebe ist. Wenn es züchtigend wird, ist es die Züchtigung der Liebe. Wenn es in unserem Leben zur Frucht unseres eigenen Fortschritts wird, so ist dies die Frucht jener Liebe.

Umwandlung von Karma

Saint Germain lehrt den beschleunigten Pfad der Umwandlung des Karmas durch die violette Flamme des Heiligen Geistes und das Überwinden der Kreisläufe der Wiedergeburt durch den Pfad der individuellen Christsohnschaft, der zu dem von Jesus demonstrierten Aufstieg führt.

Siehe auch

Wiederverkörperung

Gruppenkarma

Symbolisches Karma

Karmadrückebergerei

Karma in der Bibel

Herren des Karmas

Weitere Informationen

Mark L. Prophet and Elizabeth Clare Prophet, Lost Teachings of Jesus 1: Missing Texts • Karma and Reincarnation (Verlorene Lehren Jesu: Fehlende Texte • Karma und Reinkarnation), S. 173–77.

Mark L. Prophet and Elizabeth Clare Prophet, Lost Teachings of Jesus 2: Mysteries of the Higher Self (Verlorene Lehren über das Höhere Selbst), S. 238–47.

Mark L. Prophet and Elizabeth Clare Prophet, The Path of Self-Transformation (Der Pfad der Selbsttransformation).

Quellen

Mark L. Prophet und Elizabeth Clare Prophet, Saint Germain On Alchemy: Formulas for Self-Transformation (Saint Germain über Alchemie: Formeln zur Selbst-Transformation), Glossar, s.v. „Karma“.

Mark L. Prophet and Elizabeth Clare Prophet, The Path of Self-Transformation (Der Pfad der Selbsttransformation).

Elizabeth Clare Prophet with Erin L. Prophet, Reincarnation: The Missing Link in Christianity (Reinkarnation: Das fehlende Bindeglied im Christentum), Kapitel 4.

Mark L. Prophet und Elizabeth Clare Prophet, The Masters and Their Retreats (Die Meister und ihre Retreats), s.v. “Karmic-Board.”

Mark L. Prophet and Elizabeth Clare Prophet, The Path to Attainment (Der Weg zur Verwirklichung).

Elizabeth Clare Prophet, 31. Dezember 1972; 29. Juni 1988.

Elizabeth Clare Prophet, „Prophezeiung für die 1990er Jahre III“ (“Prophecy for the 1990s III”), Pearls of Wisdom, Bd. 33, Nr. 8, 25. Februar, 1990.

  1. Mahabharata 13.6.6, in Christopher Chapple, Karma and Creativity (Karma und Kreativität) (Albany: State University of New York Press, 1986), S. 96.
  2. “Honoré de Balzac, Seraphita, 3d ed., rev. (Blauvelt, N.Y.: Garber Communications, Freedeeds Library, 1986), S. 159.
  3. Kisari Mohan Ganguli, trans., The Mahabharata of Krishna-Dwaipayana Vyasa, 12 vols. (New Delhi: Munshiram Manoharlal, 1970), 9:296.
  4. .Svetasvatara Upanishad, in Prabhavananda and Manchester, The Upanishads, S. 118.
  5. Juan Mascaró, trans., The Dhammapada: The Path of Perfection (Dhammapada: Der Pfad der Vollkommenheit) (New York: Penguin Books, 1973), S. 35.
  6. Brahmacharini Usha, Komp., A Ramakrishna-Vedanta Wordbook (Hollywood, Calif.: Vedanta Press, 1962), s.v. „karma“.
  7. The Encyclopedia of Eastern Philosophy and Religion (Lexikon der östlichen Weisheitslehren) (Boston: Shambhala Publications, 1989), s.v. „karma“.
  8. Mascaró, The Dhammapada, S. 67.
  9. Gal. 6,5. 7.
  10. Mt 25,40.
  11. Siehe Heilige Feuersee.
  12. Mt 25,41.
  13. Röm 2,6–11.
  14. Mt 7,2.